LANGE NACHT des Vereinsmanagements

 

27. März 2020 | SpOrt Stuttgart

 

 

LANGE NACHT des Vereinsmanagements

 

Bereits zum dritten Mal findet am 27. März im SpOrt Stuttgart die „LANGE NACHT des Vereinsmanagements“ statt. Vertreter aus Vereinen, Sportkreisen und Verbänden sind eingeladen, sich einen Abend lang über den Themenbereich „Sportvereine im digitalen Zeitalter“ zu informieren. Es erwarten Sie erfahrene Referenten aus Praxis und Wissenschaft, die das neueste Wissen mit den Teilnehmern teilen. Außerdem bieten sich viele Möglichkeiten zum Austausch untereinander in einer angenehmen Atmosphäre.

 

Begrüßung und Diskussionsrunde

Die "LANGE NACHT des Vereinsmanagements" startet um 17:30 Uhr mit einer sogenannten Fish-Bowl-Diskussion, bei der die Teilnehmer bereits zu Beginn der Veranstaltung aktiv werden können. Bei der Methode, moderiert von Ingo Straten, diskutiert eine kleine Gruppe von Teilnehmern im Innenkreis – im „Goldfisch-Glas“ – das Thema, während die übrigen Teilnehmer in einem Außenkreis die Diskussion beobachten. Ein Wechsel in den Innenkreis ist jederzeit möglich, sodass jeder Teilnehmer die Möglichkeit hat, seine Meinung zu äußern und aktiv mit zu diskutieren.

 

Drei Workshoprunden und Abschlussvortrag

Anschließend starten die Workshops, die in drei Blöcke unterteilt sind. Pro Block kann jeder Teilnehmer der „LANGEN NACHT“ ein Thema auswählen. So kann sich jeder sein Programm je nach Interessen individuell zusammenstellen – von Blended Learning, digitaler Gesundheitsvorsorge und Cloudcomputing bis hin zu Social Media und Storytelling.

Schmunzeln werden Sie sicherlich, wenn Rainer Schmidt beim letzten Programmpunkt der LANGEN NACHT den Teilnehmern für das Wochenende unterhaltsame Denkanstöße geben wird. Der Theologe und paralympische Tischtennisspieler ist bekannt für sein Kabarettprogramm „Däumchen Drehen“, mit welchem er durch Deutschland tourt. So wird er an der LANGEN NACHT mit Auszügen des Programms dafür sorgen, dass selbst zur späten Uhrzeit niemand müde wird.

 

Teilnahmegebühr, Anmeldung und Lizenzverlängerung

Die Teilnahmegebühr für die „LANGE NACHT des Vereinsmanagements“ beträgt 40 Euro. Darin ist die Verpflegung für den Abend bereits enthalten. Die Anmeldung erfolgt über das Online-Formular. Anmeldeschluss ist der 20. März 2020.

Vereinsmanager mit einer C-Lizenz können sich bei Teilnahme an der Gesamtveranstaltung sechs Lerneinheiten zur Lizenzverlängerung anrechnen lassen. Einen entsprechenden Nachweis erhalten Sie automatisch.

 

Weitere Hinweise

Wir versuchen, allen Interessierten die Teilnahme zu ermöglichen. Sollten Sie Unterstützungsbedarf benötigen, geben Sie dies bitte bei der Anmeldung an. Falls Sie unsicher sind, ob eine Teilnahme für Sie möglich ist, sprechen Sie uns einfach an und wir versuchen, gemeinsam eine Lösung zu finden.

 

Programm

17:30–18:15 Uhr:         Fish-Bowl-Diskussion: Sportvereine im digitalen Zeitalter – Chancen und Herausforderungen
Wählen Sie bei Ihrer Anmeldung, welchen Vortrag oder Workshop Sie belegen möchten:

- A1: Blended Learning im Sport: Neue Wege in der Trainer- und Übungsleiterausbildung

- A2: Sportverein auf Wolke 7: Cloudcomputing – ein Praxisbeispiel

- A3: Gesund im Sport – Gesund im Ehrenamt: Digitale Tools in der Prävention

- A4: Rechtssicherheit bei der Digitalisierung Ihres Vereins: Tipps aus und für die Praxis

19:20–19:45 Uhr:         Pause – Fingerfood-Buffet
Wählen Sie bei Ihrer Anmeldung, welchen Vortrag oder Workshop Sie belegen möchten:

- B1: Social Media: Gezielter Einsatz in der Vereinskommunikation

- B2: Digitalisierung im Verein – aber richtig! Datenschutz im Fokus

- B3: Neues Denken und Handeln in unserer komplexen Welt (VUCA) Was machen Höchstleister anders?

- B4: Aus Digitalisierung wächst ein agiler Verein: Praxisbeispiel TSV Lindau

20:45–21:00 Uhr:         Pause
Wählen Sie bei Ihrer Anmeldung, welchen Vortrag oder Workshop Sie belegen möchten:

- C1: Immer organisiert! Immer präsent! Wie Apps helfen können, die interne und externe Kommunikation zu verbessern

- C2: Ich und mein Schweinehund mit Handy und Co.: Ein Impulsvortrag zum Mitmachen für intelligente und wirkungsvolle digitale Mediennutzung

- C3: Zum Einfluss von Digitalisierung auf Sportvereine: Ein wissenschaftlicher Überblick

- C4: Warum Vereine von Storytelling profitieren: Storytelling als Marketingstrategie

22:00–22:20 Uhr:         Pause – Fingerfood-Buffet

Humorvoller Abschluss mit dem Kabarettisten, Pfarrer und paralympischen Sportler Rainer Schmidt

Ein Interview mit Rainer Schmidt zum Thema Digitalisierung finden Sie hier.

 

Hier können Sie das Gesamtprogramm inklusive der Workshop-Übersicht als PDF-Datei herunterladen.

TOP Speaker:
Rainer Schmidt

reutter vortrag

Rainer Schmidt ist ehemaliger Paralympionike im Tischtennis, aktiver Breitensportler, Pfarrer, Kabarettist und eigentlich immer gut gelaunt. Bei der „LANGEN NACHT“ wird er den Abschlussvortrag halten und den Teilnehmern einige Denkanstöße auf dem Weg ins Wochenende mitgeben.

Vorträge und Workshops

Vortragsblock A:

Darüber, wie die Digitalisierung auch Einzug in die Bildungsangebote des Sports hält, berichten unterschiedliche Fachverbände. Online-Phasen – mit der Bearbeitung von Aufgaben, Kommentierung von Videosequenzen und kollegialem Austausch – wechseln dabei mit klassischen Präsenzphasen vor Ort ab. Die Lernphasen von Zuhause über eine sogenannte „Lernplattform“ schaffen zeitliche und räumliche Unabhängigkeit für die Lernenden. Gleichzeitig ist durch die weiterhin überwiegenden Präsenzphasen gewährleistet, dass Übungs- und Trainingsformen selbst erfahren und gemeinsam mit anderen Lehrgangsteilnehmern diskutiert werden können. Die Referenten stellen unterschiedliche Bildungsangebote aus Ihren jeweiligen Sportarten (Fußball, Schwimmen und Turnen) anhand von Praxisbeispielen vor und stehen Interessierten gerne für Rückfragen zur Verfügung.

Referenten: Frank Scheffold (Verbandssportlehrer und Leiter des Regionalen Fußball-Ausbildungszentrum Württemberg Süd), Oliver Thalau (Referent Schwimmverband Württemberg) und Katharina Giebel (Teamleitung Ausbildung im Schwäbischen Turnerbund)

Dropbox, Google Drive und iCloud sind aus dem privaten Alltag nicht mehr wegzudenken. Auch für die Arbeit im Sportverein bieten gemeinsame Plattformen einen wichtigen Ort des Austauschs. Die schnelle Bereitstellung von Daten für ein bestimmtes Gremium (z.B. Vorstand, Arbeitsgruppen oder Trainerteams) bietet neue Formen der Zusammenarbeit an. Die TG Biberach mit ihren 29 Abteilungen hat die Vorteile und den vielfältigen Nutzen einer Cloud erkannt und eine eigene „Vereinscloud“ aufgebaut. Sie möchten Weiteres erfahren? Die folgenden Bereiche werden Ihnen im Rahmen dieses Vortrags vorgestellt:

  • Aufbau und Struktur der TG Cloud
  • Aufbau eines Rechtemanagements
  • Überblick über den Anbietermarkt
  • Datenschutz mit der Cloud

Referent: Thiemo Potthast (Geschäftsführer Turngemeinde Biberach 1847 e.V.)

Die Vorträge widmen sich einerseits neuen Möglichkeiten der Verletzungsprofilaxe von Sportlern und andererseits gesundheitlichen Aspekten bei ehrenamtlichen Funktionsträgern.

Teil 1: Was können kleine Vereine von großen Vereinen lernen?

Zum sportlichen Erfolg gehören Methoden der Trainings- und Belastungssteuerung. Um die Trainingseinheiten individuell und sportartspezifisch durchzuführen, hat die VBG ein für Vereine kostenfreies Tool entwickelt. Das „Prevention-Management-Tool“ (PMT) liefert dem Trainer Hinweise auf athletische Defizite, Ermüdung oder psychische Belastungen. Risikofaktoren für Verletzungen können schneller identifiziert und Gegenmaßnahmen frühzeitig eingeleitet werden.

Teil 2: Gesund am Arbeitsplatz: Psychische Belastungen und ständige Erreichbarkeit

Die Arbeitswelt verändert sich und mit ihr auch die Rahmenbedingungen, Arbeitsprozesse und Formen, in denen wir arbeiten und kommunizieren. Hier entstehen auch Fragen, inwieweit sich diese Dynamiken auf die Psyche am Arbeitsplatz auswirken. Vor diesem Hintergrund bietet die VBG Impulse für Möglichkeiten zur Erhebung und Identifikation von psychischen Belastungen am Arbeitsplatz, eigene Grenzen in Form von individuellen Stressreaktionen zu identifizieren und Tipps im Umgang mit ständiger Erreichbarkeit.

Referentin: Konstanze Mazur (Präventionsberaterin Gesundheit, Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) BV Ludwigsburg) und Rainer Ritter-Kehrer (Aufsichtsperson, Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) BV Ludwigsburg)

Sie haben Ihre letzte Vorstandssitzung via Skype abgehalten und wichtige Beschlüsse gefasst. Auch die Einladung zur anstehenden Mitgliederversammlung wurde per E-Mail verschickt – das ist schon seit einiger Zeit in Ihrem Verein üblich und akzeptiert. Ob Sie dabei allen rechtlichen Vorgaben entsprechen? Da sind Sie sich nicht zu 100% sicher. Anhand der genannten und weiterer Beispiele aus der Praxis wird deutlich, dass die zunehmende Digitalisierung im Alltag auch zu Veränderungen in der Vereinsorganisation führt. Was ist dabei unter rechtlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden? Welche Möglichkeiten bestehen? Antworten auf diese Fragen dürfen Sie erwarten.

Referent: Joachim Hindennach (WLSB Justiziar, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, Lehrbeauftragter Duale Hochschule Stuttgart, Lehrbeauftragter Duale Hochschule Heilbronn)

 

Vortragsblock B:

Du oder Sie? Besser ein schlechtes Bild als kein Bild? Was sind eigentlich Hashtags? Und wer soll das alles verantworten? Gerade für kleinere Vereine stellt eine erfolgreiche Präsenz auf Social Media Kanälen eine Herausforderung dar. Im Workshop erfahren Sie daher kurz und kompakt, wie sie Soziale Medien sinnvoll in die Vereinskommunikation einbinden können: von geeigneten Themen und Medien für Social Media, Tipps und Hilfsmitteln zur Verantwortung und Aufbereitung von Inhalten bis hin zu rechtlichen Aspekten wie Impressumspflicht, Urheber- und Bildrechte.

Referentin: Julia Marte (WLSB-Referentin Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation)

Wer macht heute noch Mitgliederverwaltung per Hand oder Buchhaltung im A3-Kassenbuch? Digitalisierung bzw. digitale Datenverarbeitung wird heute in fast jedem Verein praktiziert – sei es bei der Mitgliederverwaltung, Buchhaltung, interner oder externer Kommunikation per Email, Internet, App, Smartphone u.v.m.

Um dies für den Verein ordnungsgemäß zu tun, müssen einige rechtliche und technische Herausforderungen beachtet werden. Neben dem Datenschutzrecht im Falle von personenbezogener Datenverarbeitung gilt es insbesondere Lizenz- und Urheberrecht zu kennen. Außerdem müssen technische Risiken im Bereich der IT-Sicherheit bewertet und abgewogen werden. Hierzu zählen u.a. Zugangsberechtigungen, verschlüsselte Datenübertragung, Passwortmanagement, sicherer Betrieb von Social Media Auftritten sowie Einsatz von Cloud Services.

Ziel des Workshops ist es, die Chancen und Risiken der Digitalisierung im Verein zu thematisieren, einen grundlegenden Überblick über die rechtlichen und technischen Herausforderungen zu geben und in diesem Kontext Hilfestellung anzubieten.

Referentin: Elke Liebrich (Dipl. Betriebswirtin, Zertifizierte Datenschutzbeauftragte, Zertifizierte ISO27001 (IT-Sicherheit) Lead Auditorin)

Durch die globale, digitale Revolution steigt die Veränderungsgeschwindigkeit von Produkten, Prozessen, Dienstleistungen, gesetzlichen Vorschriften, etc. Menschen wünschen sich heute maximale Flexibilität bei günstigem Preis. Dies fordert viele Organisationen heraus. Sie müssen flexiblere Produkte und Lösungen anbieten und Prozesse anpassen wie Menschen zusammenarbeiten, kommunizieren und arbeiten.

Dies ruft eine moderne Art von Management/Führung auf den Platz: Agilität ist angesagt. Ist dies die heilbringende Lösung? Nur bedingt. In diesem Impulsvortrag werden unterschiedliche Methoden aufgezeigt (traditionelle vs. agile) und geklärt, wann und welche Vorgehensweisen in der modernen Teamarbeit ihren Einsatz finden können.

Nach dem Workshop…

  • verstehen Sie das moderne Kunstwort: VUCA
  • kennen Sie bewährte Vorgehensweisen in einem hoch dynamischen (versus traditionellen) Umfeld und haben Impulse erhalten, wie diese auch im Vereinsumfeld eingesetzt werden können
  • haben Sie einen funktionierenden Ansatz zur positiven Denkhaltung im Umgang mit der hohen Dynamik kennengelernt

Referent: Dieter Wiesner ist Professor an diversen Universitäten. Seine operative Erfahrung sammelt er seit über 30 Jahren in der Führung von weltweit verteilten Teams - in industriellen Projekten. Er ist im Vorstand eines Schützenvereins.

Der TSV Lindau startete vor mehreren Jahren seinen Weg der Digitalisierung. Das erste Projekt dabei war die Neuordnung der Übungsleiterabrechnung. Bis dahin benötigte ein Trainer rund 45 Minuten pro Jahr für seine Abrechnung der Aufwandsentschädigung – mit dem neuen assistentenbasierten Prozess sind es noch 5 Minuten. Es folgten weitere kleine Teilprojekte, die sich jeweils eines konkreten Problems annahmen (Protokolle für Sitzungen werden erst mit Verzögerung fertiggestellt, Reservierung des Vereinsbusses nur zu Geschäftsstellenzeiten, keiner weiß wie Anträge an die Mitgliederversammlung zu stellen sind, …).

Heute können wir stolz behaupten, dass wir bei der Vereinsentwicklung zum agilen Verein geworden sind. Und zwar agil im Sinne der Entwicklungsstrategie – diese kommt ursprünglich aus der Softwareentwicklung und erkennt an, dass eine starre Projekt- oder Strategieplanung im Vorfeld regelmäßig scheitert. Die Regeln sind recht einfach und schnell zu erklären – auch die Rollen, die aus jahrelangem Einsatz der Methode im IT-Bereich übernommen wurden. Alle Anstrengungen stehen dabei unter der Idee, dass ein ehrenamtlich Aktiver des Vereins, sei es als Trainer, Abteilungsleiter oder im Vorstand, weiterhin genug Zeit für seinen Sport haben soll.

Referent: Dominik Moll ist Mitglied des TSV Lindau seit dem Eltern-Kind-Turnen, seit 2000 engagiert im Präsidium. Dabei zuerst Verantwortung für die erste Internetseite, Pressewart, stellvertretender Vorsitzender und seit 2015 Präsident des Vereins. Nebenbei gründete er 2014 die Floorballabteilung und spielt hobbymäßig Faustball.

 

Vortragsblock C:

Teil 1: Die DOSB Vereinsapp – Praxisbeispiel des TSV Deizisau

Eine eigene Vereinsapp kann ein wertvolles Service- und Kommunikationsmedium sein und der Vereinfachung von Prozessen in der täglichen Vereinsarbeit sowie der Interaktion mit Interessengruppen wie Mitgliedern, Sponsoren, Fans und der Öffentlichkeit dienen. Sie gleicht einem digitalen Schweizer Taschenmesser: Durch eine Vielzahl an Modulen und Funktionen wird ein praxisorientierter Nutzen für verschiedenste Anwendungsfälle geboten. In Zusammenarbeit mit Sportdeutschland (DOSB Vereinsapp) hat auch der TSV Deizisau seine Handball App entwickelt. Erfahren Sie aus erster Hand, wie der Weg von der Idee über die Umsetzung bis hin zum tatsächlichen Nutzen war und wie dabei die Kommunikation und Zusammenarbeit mit dem DOSB verlaufen ist.

Teil 2: Apps als als Organisationshelfer

Mit Apps wie Slack, Trello, Spielerplus, Teamsnap & Co. die interne Kommunikation stärken: Erfahren Sie im Workshop, wie Sie auf übersichtliche und Art und Weise Abteilungen und Teams verknüpfen sowie Spieltage, Turniere und mehr effektiv organisieren können.

Referenten: Dennis Prinz (Manager 1. Männermannschaft Handball TSV Deizisau) und Julia Marte (WLSB-Referentin und stv. Abteilungsleiterin Lacrosse ABV Stuttgart)

Haben Sie eigentlich noch Langeweile? Sie haben doch Facebook, Instagram, Pinterest, YouTube und Co. Vom Chatten über‘s Katzenvideo bis hin zum TED-Talk ist für jeden etwas dabei. Und wie geschickt ist mit Whats App die Fahrt zum Training organisiert. Wie schnell ist ein Bewegungsablauf mit dem Handyvideo aufgenommen, analysiert und geteilt – selbst bei schlechtem Licht. Und auf Spielergebnisse, die uns interessieren, müssen wir nicht lange warten. Vereinskameraden gerade in Übersee sind dank Skype an der Vorstandssitzung dabei. Und wenn die Möglichkeiten der digitalen Revolution vom Spitzensport in den Breitensport durchschlagen, wird die VR-Brille so selbstverständlich wie die Gymnastikmatte.

Tolle Möglichkeiten, die wir routiniert anwenden: 90 mal greifen wir – oder macht es nicht unser Schweinehund ganz von alleine? – zum Handy, um es durchschnittlich 3,5 Stunden am Tag zu nutzen, für was auch immer. Klar, es gibt einen Manfred Spitzer, der uns schon alle in der digitalen Demenz sieht. Oder andere, welche digitale Kommunikation nur durch die rosarote Brille sehen. Doch die Realität ist wie immer niemals nur schwarz-weiß.

In diesem Workshop erhalten Sie Impulse, um mit den „digitalen Werkzeugen der Kommunikation“ wirkungsvoll zu agieren. Denn gerade starke Werkzeuge fordern Kompetenz im Umgang – nicht nur das Kettensägen sollte gelernt und gekonnt werden. 

Für dieses Können brauchen wir nicht nur unseren Verstand, sondern auch unser Schweinehund muss mitziehen: Bei Ihnen, bei Kindern und Jugendlichen und bei Ihren Mitstreitern in Vereinsdingen. Erzielen Sie bessere Ergebnisse!

Referent: Siegfried Bütefisch (Dipl. Graphik Designer, Berater, Trainer und Coach)

Digitalisierung ist ein Megatrend der Gegenwartsgesellschaft. Die Etablierung des Internets hat die Geschwindigkeit der Datenverarbeitung und die Raum-zeitliche Verfügbarkeit von Daten massiv verändert. Dies hat Auswirkungen auf das Informations- und Entscheidungsverhalten jedes Einzelnen, sowie psycho-soziale Effekte auf Meinungsbildung und Gruppendynamiken. Damit ist klar, dass Digitalisierung auch die Erwartungs- und Entscheidungsordnungen von Sportvereinen beeinflusst.

Der Vortrag beschreibt die Einflussnahme von Digitalisierung auf die Organisationsstruktur von Sportvereinen und reflektiert (potenzielle) Implikationen für die Vereinsarbeit und das Vereinsmanagement. Darüber hinaus ist Raum für eine gemeinsame Diskussion vorgesehen.

Referent: Dr. Marcel Fahrner arbeitet als Akademischer Oberrat am Tübinger Institut für Sportwissenschaft. Seine Forschungsschwerpunkte im Sportmanagement richten sich vor allem auf Fragen der Governance und der Organisationsentwicklung im Sport.

Es ist längst keine Frage mehr, dass auch Vereine online sichtbar werden müssen. Die Zeit des klassischen Marketings ist vorbei, Werbung erreicht uns kaum noch. Wer heute Menschen begeistern möchte, sollte eine Beziehung zu ihnen aufbauen. Dafür ist Storytelling ein wichtiges Marketing-Instrument, denn mit Storys lassen sich Menschen emotional erreichen. Gute Storys bleiben in Erinnerung und werden gerne geteilt – sowohl online als auch offline. Sie bauen Vertrauen auf und das ist die Basis für jegliche finanzielle Unterstützung. Im Workshop von Christine Harbig geht es darum, warum Storytelling so gut funktioniert, wie eine gute Story aufgebaut sein muss und wie Vereine Storytelling auf ihrer Homepage, in Social-Media-Kanälen oder einem Imagefilm einsetzen können.

Referentin: Christine Harbig ist Journalistin und hat sieben Jahre in einer Stuttgarter PR-Agentur gearbeitet. Seit 2018 ist sie selbstständig und unterstützt mit ihrem Fachwissen Vereine, gemeinnützige Organisationen und Startups mit Texten und Filmen für Homepage, Marketing-Material und Social-Media-Kanäle.

Die Referenten der LANGEN NACHT des Vereinsmanagements

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